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Der Quacksalber Magister Speculatius

 

Der Hochrühmliche Magister Speculatius erklärt, erzählt und „heilt“ ganz im Stile des fast ebenso berühmten Quacksalbers Doktor Eisenbarths (Der in Wirklichkeit ein sehr guter Arzt war) und der vielen anderen Scharlatane.

Er vermittelt seinen Zuhörern und Opf …. ähhh …. Patienten wie Heilkunde in früheren Zeiten praktiziert wurde.

Ob mit Wortwitz oder am lebenden Objekt, stets Unterhaltsam wird der Zuhörer mit genommen auf eine Medizinische Zeitreise! Und es ist gut Vorstellbar, das so mancher doch froh ist, heutzutage behandelt zu werden, wegen ihrer/seiner Echten oder eingebildeten Zipperlein!

 

Es wird der Mann befreit vom Weinstein (Weinsäuremonokaliumsalz) der entsteht durch reichlich Weingenuss und dem Weibe wird ein neues Hirn gegeben mittels des Universellen Specificums (Damals Theriak, mit bis zu 80 Inhaltsstoffen wie: Spinnen, Kröten, Schlangenfleisch usw.).

 

Riesig Anmutende Zäpfchen, Tennisball große Pillen, lassen so manchen seine Schmerzen schon vor der Einnahme vergessen und wenn man dann noch das damalige Ärztliche Operationsbesteck betrachtet, dann kann man schon verzweifelt denken: Wie ist so etwas bloß möglich gewesen?

 Und das ist es worum es geht!

Aus diesen Barbarisch anmutenden Behandlungen und Methoden ist die Ärztliche Kunst entstanden, von der wir alle heute profitieren!

Und das möchte der Hochrühmliche Magister Speculatius uns mit auf den Weg geben. Ohne das „Wissen“ von damals, ginge es uns heute nicht halb so gut!

 Am Ende seiner „Behandlung“ blitzt sogar ein Till Eulenspiegel, der ja gern die Obrigkeit aufs Korn nahm, im Magister auf!

Nämlich dann wenn er seine Schlussworte spricht:

„Ich mache meine Arbeit so gut wie ein Politiker. Denn ich tue was ich kann, ………… es ist nur schade, das ich nicht kann was ich tu!

 

 

Und das passt damals wie heute! J